Seit zehn Jahre rollt die Kugel in Lechstedt

Boule-Gruppe sagt Danke an die Kirchengemeinde!

Was in Südfrankreich fast Nationalsport ist, hat auch in Lechstedt seine Fans. Unglaubliche zehn Jahre gibt es bereits die Boule-Bahn an der Kirche. Die Investition hat sich gelohnt, denn immer donnerstags rollen die Spielenden um Herbert Gutsche und Hans-Martin Kornitzky im Pfarrgarten die sechs Kugeln. 2019 hat Karin Vietje eine zweite Gruppe ins Leben gerufen. Sie treffen sich jeden Dienstag, in der vorwiegend Frauen, aber auch Männer sind. Donnerstags sind es vorwiegend Männer, aber auch Frauen.

Hans-Martin Kornitzky , Herbert Gutsche und Karin Vietje sagen Danke im Namen aller Spielerinnen und Spieler, dass die Kirchengemeinde das möglich gemacht hat. Selbstverständlich gibt es keine Aktivitäten zu Gottesdienstzeiten.

Bevor die Bahn an der Kirche ihren Platz gefunden hat, gab es lange Standort-Debatten. Die Bedenken des Kirchenvorstandes etwa wegen zu lauten Spielens oder vielleicht sogar Vandalismus bestätigten sich zum Glück nicht. 

Seit der Fertigstellung der Bahn treffen sich Fans des entspannten Spiels mit den Kugeln in den Sommermonaten. Die Gruppe sorgt auch für die Pflege der Bahn und dass es im Pfarrgarten sauber bleibt. Wer Lust hat, auch einmal mit zu boulen, kann dienstags oder donnerstags von 17 bis 19 Uhr in den Pfarrgarten kommen und mitspielen. Es werden immer zwei Gruppen ausgelost, die dann gegeneinander spielen. „Meistens sind es zwei Spiele. Und wenn es am Ende 1:1 ausgeht, ist alles gut und wenn nicht, freuen sich alle auf eine Revanche in der nächsten Woche.“ sagt Karin Vietje schmunzelnd.

Text und Foto: Manuela Konrad-Nöhren

Graffiti-Workshop – bunt statt grau!

Bei bestem Wetter haben Carlotta, Jule und Leni unter der Anleitung des Graffiti- und Hip-Hop-Künstlers Christian Brunke am letzten Samstag die Rückwand der Bushaltestelle an der Blühwiese neu gestaltet. Die Mädchen konnten dabei lernen, wie man die Spraydosen vorbereitet, was die unterschiedlichen Aufsätze bewirken und wie der Farbauftrag am besten gelingt. Innerhalb von nicht ganz 3 Stunden ist dabei ein farbenfrohes Landschaftsbild entstanden, das sich sehen lassen kann. Wiederholung an anderer Stelle im Dorf nicht ausgeschlossen …

Herzlichen Dank für diese tolle Aktion an unser Ortsrats-Mitglied Janina Möller-Petzold, die diesen Workshop initiiert hat!

Fotos: Janina Möller-Petzold

Ferienpass-Aktion an der Sternwarte Lechstedt

Am Mittwoch, den 26.07.2023, öffnet die Sternwarte der Hildesheimer Gesellschaft für Astronomie, kurz HiGA, um 20:00 Uhr ihre Pforten für eine Ferienpass-Aktion!

Dann wird dort jungen Leuten Gelegenheit gegeben werden, sich die Teleskope und Instrumente einer Sternwarte näher anzusehen und natürlich auch hindurch zu sehen.

Da die Sonne um 20:00 Uhr noch nicht untergegangen ist, können wir sie mit speziellen Teleskopen beobachten. Die Sonne ist derzeitig sehr aktiv. Sicher werden wir Sonnenflecken und Eruptionen beobachten können.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Himmelsgewölbes kann man, soweit das Wetter es zulässt, den Mond beobachten.

Um 21:19 Uhr wird die Sonne untergehen und mit etwas Glück und fehlenden Wolken kann man dann noch einen Blick auf die Venus werfen.

Ein Team von Mitgliedern der HiGa freut sich auf eine rege Teilnahme durch Lechstedter Kinder und Jugendliche und steht für Fragen und Auskünfte bereit.

Wieder Vandalismus am Teich!!

Wieder einmal haben Menschen an unserem Teich ihrer Zerstörungswut freien Lauf gelassen!

Unser Teich, in dessen Nähe bereits Gottesdienste und Feiern abgehalten wurden, der von vielen Spaziergängern als ein Platz der Ruhe und Entspannung angesteuert wird, war leider wieder einmal der Schauplatz für sinnlose Zerstörung von Eigentum anderer und Verschmutzung unserer Umwelt durch Vandalen!

Im Wasser treiben mind. 12 Getränkedosen und -flaschen, eine Zigarettenpackung, eine Spraydose, eine Chipstüte, Baumstämme wurden ins Wasser gerollt – und als “Krönung” wurde der Handlauf des Geländers an einer Stelle mit einem Beil o.ä. so lange bearbeitet, dass seine Stabilität wesentlich eingeschränkt ist!

Wer macht so etwas???

Das ist kein Kavaliersdelikt mehr, das ist mutwillige Sachbeschädigung und Umweltverschmutzung, die strafbar ist! Deswegen wurde in dieser Angelegenheit Strafanzeige gestellt!

Als Reaktion auf diese erneuten Beschädigungen von privatem Eigentum, wird jetzt die Zulässigkeit einer Video-Überwachung des Platzes geklärt.

Wer Hinweise auf den/die Täter geben kann, wird gebeten, sich mit Hans Gillert, Obstweinschänke, als Pächter des Teiches oder der Polizei in Bad Salzdetfurth in Verbindung zu setzen.

Powerbank gefunden

Auf dem Spielplatz Am Schöneberg wurde eine Powerbank gefunden.

Wer diese hinreichend genau beschreiben kann und somit nachweisen kann, dass er/sie der/die EigentümerIn der Powerbank ist, kann diese bei Fam. Schlote (Am Schöneberg 5) abholen!

Graffiti-Workshop für Jugendliche

Liebe Lechstedterinnen und Lechstedter,
Wir suchen 4 Jugendliche ab 13 Jahren, die Lust haben am Samstag, den 05.08.2023, ab 09:30 Uhr zusammen mit dem Hildesheimer Street-Art-Künstler Chrischuzz die Rückseite der Bushaltestelle an der Blühwiese zu gestalten. Nach einer kleinen Einweisung von Chrisch geht’s direkt an die Spraydose …
Materialien, Masken und Handschuhe werden gestellt. Bitte nur dran denken, dass Kleidung und Schuhe dreckig werden dürfen.
Wer Lust hat, meldet sich bitte bei Janina Möller-Petzhold (Tel.: 9602550, Janina@initiative-lechstedt.de).
Wir freuen uns auf euch!

Ansitzplätze für Raubvögel

Ansitzplätze spielen aus mehreren Gründen eine wichtige Rolle für Raubvögel:

  1. Jagd: Raubvögel nutzen Ansitzplätze als strategische Positionen, von denen aus sie nach Beute Ausschau halten und sie jagen können. Diese Plätze bieten ihnen eine erhöhte Sicht und ermöglichen es ihnen, ihre Umgebung besser zu überblicken. Von einem erhöhten Standpunkt aus können sie ihre Beute leichter erspähen und verfolgen.
  2. Effizienz: Das Verharren auf einem Ansitzplatz erlaubt Raubvögeln, Energie zu sparen. Anstatt aktiv zu fliegen und nach Beute zu suchen, können sie auf ihrem Ansitz verweilen und auf günstige Jagdmöglichkeiten warten. Durch diese Strategie können sie ihre Flugaktivität reduzieren und gleichzeitig ihre Chancen auf einen erfolgreichen Beutezug erhöhen.
  3. Tarnung: Ansitzplätze bieten Raubvögeln auch die Möglichkeit, sich zu tarnen und ihre Anwesenheit vor potenzieller Beute zu verbergen. Viele Raubvögel haben eine ausgezeichnete Tarnungsfarbe, die es ihnen ermöglicht, in ihrer natürlichen Umgebung nahezu unsichtbar zu sein. Indem sie sich auf einem Ansitzplatz niederlassen, können sie auf ihre Beute warten, ohne sie zu verschrecken.
  4. Reviermarkierung: Ansitzplätze dienen auch als Markierungspunkte für das Revier eines Raubvogels. Durch das regelmäßige Aufsuchen und Besetzen eines bestimmten Ansitzplatzes signalisieren sie anderen Raubvögeln ihre Anwesenheit und beanspruchen ihr Territorium. Dies trägt zur Verteidigung ihres Reviers bei und hilft, Konflikte mit anderen Raubvögeln zu vermeiden.

Insgesamt sind Ansitzplätze für Raubvögel von großer Bedeutung, da sie ihnen ermöglichen, effektive Jäger zu sein, Energie zu sparen und ihr Territorium zu markieren. Der Schutz und die Erhaltung geeigneter Ansitzplätze sind daher wichtig, um die Populationen dieser faszinierenden Vögel zu unterstützen.

Aus den vorgenannten Gründen wurden in den letzten Tagen insgesamt 10 solcher Ansitzplätze um Lechstedt herum aufgestellt.

Für die Unterstützung mit Rat und Tat möchte ich mich bei Christian Müller, Olli Stein und Gerald Schiemann besonders bedanken! Ein weiterer Dank geht an Roland Wagner für seine Materialspenden!


Danke, dass ihr geholfen habt, dieses Projekt umzusetzen!

Michael Müller
Ortsheimatpfleger

Suche nach Pflegefamilie

Im Namen unseres Ortsbürgermeisters Volker Klare verschicke ich folgende Anfrage nach einer Pflegefamilie:

Guten Tag Herr Klare,
ich bin Vormündin und betreue unter anderem Flüchtlinge.
Für einen Flüchtling bin ich derzeit auf der Suche nach einer Pflegefamilie. Im Gespräch hierzu mit Frau Schindler riet sie mir, mich an Sie zu wenden.
Ramin ist ein motivierter jünger Mann, 16 Jahre. Er kam Ende letzten Jahres von Afghanistan nach Deutschland. Momentan lebt er schon in der zweiten Inobhutnahmestelle.
Toll wäre für Ramin eine Pflegefamilie, die ihn bei der Integration in Deutschland unterstützt, bei der Schule hilft und ihn am Familienleben teilhaben lässt. 
Kennen Sie jemanden, der Ramin aufnehmen könnte?
Vielen Dank, dass Sie meine Nachricht lesen.
Mit freundlichem Gruß

Wer hierzu nähere Auskünfte möchte, wendet sich direkt an Volker Klare (ortsbuergermeister(ät)lechstedt.de oder +49 152 29211457)

Diebstahl von Verkehrszeichen

Über Pfingsten sind im Dorf mehrfach Verkehrsschilder abmontiert und gestohlen worden.

Der Bauhof der Stadt Bad Salzdetfurth ist darüber informiert worden und hat bei der Polizei Anzeige erstattet!

Wenn jemand über den Verbleib der Schilder Auskunft geben kann, bitte kurze Info an unseren Ortsbürgermeister Volker Klare (ortsbuergermeister(ät)lechstedt.de)